Die Garden Route Südafrika (inkl. Karte) – der wohl bekannteste Teil Südafrikas

Port Elisabeth > Addo Elephant Park > Tsitsikamma Nationalpark > Plettenberg Bay > Knysna > Wilderness Nationalpark > De Hoop Nature Reserve > Kapstadt

Hier zeige ich euch eine Beispielroute für die Garden Route Südafrika.

Die weltberühmte Garden Route in Südafrika erstreckt sich von Hermanus im Westen über etwa 750 km bis nach Port Elizabeth im Osten. An dieser Küste liegen wunderschöne und bekannte Badeorte wie Wilderness, Knysna, Mossel Bay und Plettenberg Bay. Nicht zu vergessen, der Tsitsikamma Nationalpark mit seiner üppigen grünen Vegetation.

Die Garden Route Südafrika kann z.B. als folgende Route gefahren werden:

Port Elisabeth > Addo Elephant Park > Tsitsikamma Nationalpark > Plettenberg Bay > Knysna > Wilderness Nationalpark > De Hoop Nature Reserve > Kapstadt
Eine Alternative wäre es auch ab Kapstadt zu starten, und/oder noch einen Stopp in Hermanus einzulegen.

Die Garden Route Südafrika

Die Garden Route in Südafrika ist die wohl beliebteste Route des Landes. Für mich groß verwunderlich, denn diese Straße ab Kapstadt bietet unzählige Highlights, die euch die Vielfalt Südafrikas in all ihren Facetten zeigt. Außerdem ist diese Strecke für mich die am einfachsten zu bereisende Strecke von Südafrika und somit sehr gut für Südafrika Einsteiger geeignet. Ihr könnt in wenigen Tagen von Kapstadt bis Port Elizabeth fahren und am Ende sogar den Addo Elephant Park besuchen, um Tiere in ihrer freien Wildbahn zu sehen.

Die Garden Route in Südafrika ist im Gegensatz zum eher braunen Norden des Landes deutlich grüner und farbenfroher. Und genau diese unbeschreiblich schöne Natur, ist das was die Garden Route ausmacht - Hohe Berge, rauhe Küsten, kilometerlange Strände, wilde Tiere und das türkisblaue Meer.

Offiziell erstreckt sich die Garden Route übrigens von Port Elizabeth bis nach Mossel Bay. Inoffiziell wird mittlerweile auch von der restlichen Strecke bis nach Kapstadt gesprochen.

Ist die Garden Route Südafrika gefährlich?

Die Kriminalitätsrate in Südafrika ist zwar sehr hoch, aber die meisten Verbrechen spielen sich innerhalb der Townships ab. Das macht es nicht besser, aber wenn man sich in Südafrika an ein paar Regeln hält, wird die Reise auch nicht unsicherer als in anderen Ländern.

Ob es auf der Garden Route Südafrika gefährlich ist, lässt sich aus meiner Sicht mit Nein beantworten. Die ländlichen Regionen, die gesamte Garden Route, die Winelands und die kleine Karoo sind sehr sicher und können problemlos bereist werden. Knysna und die Garden Route leben vom Tourismus, somit wird auch von der Regierung und den lokalen Behörden hohen Wert auf Sicherheit und Naturschutz gelegt.

Der gesunde Menschenverstand ist wohl das Wichtigste.

Nachts solltet ihr nicht unbedingt durch die Straßen schlendern, dann lieber in einer Gruppe. Tragt nicht auffällig teuren Schmuck oder andere teure Dinge mit euch rum. Wertgegenstände, die ihr auf eurer Rundreise eh nicht braucht, könnt ihr auch gleich Zuhause lassen.

Da es auch immer wieder passieren kann, dass man wichtige Dokumente verliert, kopiert die wichtigsten Dokumente (Impfausweis, Reisepass, Krankenkassenkarte etc.) und speichert diese online ab. So habt ihr auch unterwegs Zugriff und immer eine Kopie dabei.

Notwendige Impfungen für die Südafrika Garden Route

Sollte euch eure Reise nur nach Kapstadt und an die Garden Route führen, braucht ihr nur die in Europa üblichen Impfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis), sowie eine Hepatitis A Impfung haben. Malaria Impfungen auf der Südafrika Garden Route sind nicht notwendig, da diese Region malariafrei ist.

Allgemein ist die medizinische Versorgung auf der Garden Route insgesamt sehr gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau. Ihr solltet jedoch unbedingt eine private Auslandskrankenversicherung abschließen!

Safari auf der Garden Route Südafrika : Addo Elephant Park

Die meisten Besucher der Garden Route fahren im bis zum berühmten Addo – Elefantenpark in der Nähe von Port Elisabeth, oder starten dort ihre Reise. In diesem Nationalpark können Touristen als Hauptattraktion die seltenen Kapelefanten beobachten. Für viele zählt der Addo Elephant Park zu den Highlights auf der Garden Route Südafrika. Der Park liegt nur 30 Minuten von Port Elizabeth entfernt und ist somit ideal für alle, die keine Zeit für andere Nationalparks in Südafrika haben, oder ein Malariafreies Gebiet bereisen möchten.

Ihr könnt im Addo mit dem eigenen Mietwagen eine Tagestour unternehmen, oder eine geführte Safari buchen. Im Park selbst gibt es Selbstversorger-Unterkünfte und in den umliegenden Orten recht günstige Unterkünfte.

Der Park ist vor allem für seine große Elefantenpopulation bekannt. Es gibt aber auch Zebras, Antilopen, Büffel, Hyänen und mit viel Glück bekommt ihr einen der wenigen Löwen zu Gesicht.

Der Tsitsikamma Nationalpark

Vom Addo Elephant Park aus, bietet sich als nächster Stopp der Tsitsikamma Nationalpark an. Der Tsitsikamma-Nationalpark ist etwa 300 km ² groß und erstreckt sich über etwa 80 km an der Küste der Garden Route Südafrikas von Plettenberg Bay nach Osten. Teilweise erstreckt sich der Park wunderschön am Meer entlang und lädt zu Wanderungen an den Klippen ein. So ist wohl auch das landschaftliche Highlight, die Mündung des Storms River. Nach einer etwa 1 km langen Wanderung erblickt man den zwischen Klippen eingezwängten Fluss. Mit dem Otta Trail. beginnt hier einer der berühmtesten Wanderwege des Landes.

Im Park selbst befindet sich einer der letzten Urwälder von Südafrika. Dank starker Regenfälle konnte sich hier eine üppige Vegetation entwickeln, sodass die Bäume hier zum Teil Höhen von über 40m ereichen.

Plettenberg Bay und Knysna an der Garden Route Südafrika

Plettenberg Bay ist ein richtiger Wohlfühl-Ort. Hier stimmt einfach die Atmosphäre und wenn ihr Glück habt, könnt ihr hier sogar Wale beobachten. Auch wenn Hermanus eigentlich der Ort für Whale Watching in Südafrika ist, besteht auch in Plettenberg Bay während der Monate Juli bis November die Chance vor der Küste Wale zu beobachten. Der perfekte Ort um euch einfach Mal etwas Zeit zu nehmen und das Meer zu beobachten.

Zu sehen gibt es außerdem kilometerlange Strände, tolle Aussichtspunkte und mit etwas Glück sogar Wale vor der Küste! Das wohl bekannteste Highlight ist hier das Robberg Nature Reserve. Das Naturreservat ist eine Halbinsel, ragt mitten ins Meer und hat wohl mit die schönsten Wanderrouten in ganz Südafrika zu bieten und natürlich zahlreiche Robben.

Von diesem wundervollen Ort aus, führt die Garden Route Südafrika weiter nach Knysna mit seiner wunderschönen Lagune. Im Gegensatz zu vielen anderen Orten befindet sich Knysna nicht direkt am Meer, sondern an einer riesigen Lagune, die nur durch eine enge, felsige Schneise mit dem dem indischen Ozean verbunden ist.

Durch die Knysna Heads, zwei große Sandsteinklippen die einen sehr engen Kanal bilden, ist die Stadt mit dem Wasser verbunden. Knysna selbst ist ein Ort ür Naturliebhaber, die es gerne etwas langsamer angehen lassen. Ihr könnt vor allem wunderschöne Strände wie Buffalos Bay und den Brenton Beach finden oder auch den riesigen Knysna Forest.

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Der Wilderness Park auf der Garden Route Südafrika

Kennzeichen des Wildernessparks ist eine Küstenlandschaft, die von vielen größeren und kleineren Seen und Bächen durchzogen wird. Blickt man ins Landesinnere, erkennt man bereits die Bergkulisse der Outeniqua Berge. Der Park umfaßt den Touws Fluss, den Swartvlei und das Goukamma Naturreservat bei Buffels Bay. Im ganzen Park kann man hervorragend Wandern oder eine Kanutour absolvieren. Nicht verpassen solltet ihr hier den Aussichtpunkt „Map of Africa“.

Wunderschönes De Hoop Nature Reserve

Ein echter Geheimtipp auf entlang der Garden Route in Südafrika, ist wohl das De Hoop Nature Reserve. Hierhin führt es kaum Touristen und der Ort scheint noch relativ unberührt zu sein. Doch was macht das De Hoop so besonders? Vor allem riesige, schneeweiße und kilometerlange Sanddünen! Einfach einmalig. Neben dieser einmaligen Landschaft ist das de Hoop Nature Reserve auch bekannt als perfekter Ort zur Beobachtung von Walen, die sich hier jährlich direkt vor der Küste tummeln.

Wer außerdem einmal ungefährlichen Wildtieren begegnen möchte, ist hier ebenfalls richtig aufgehoben. Mitten im Reservat gibt es Strauße, Buntböcke und eine kleine Zebra Familie.

Whale Watching in Hermanus

Der letzte Stopp auf der wunderschönen Garden Route Südafrika, bevor es nach Kapstadt geht, ist Hermanus. Hermanus gehört wohl zu den besten Orten der Welt, um direkt vor der Küste Wale sehen zu können. Während der Monate Juli bis Dezember kommen die größten Säugetiere der Welt in Scharen nach Hermanus um sich in den ruhigen Gewässern fortzupflanzen. Um die Tiere wirklich nahe beobachten zu können, empfiehlt es sich den 11 Kilometer langen Cliff Path direkt am Meer entlang zu wandern.

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